Alles Wissenswerte rund um das Schiedsen im Tennissport
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Maik Kohl Der 24-jährige Mindener studiert unweit seiner ostwestfälischen Heimatstadt Geschichte und Mathematik auf Lehramt in Bielefeld. Seine Freizeit verbringt er selbst auch gerne akitv mit der gelben Filzkugel - oder alternativ mit dem etwas größeren Lederball. Zudem versucht er noch, anderen das Tennisspiel als Trainer näher zu bringen. Zum Schiedsen ist er dann aber doch eher zufällig durch einen Hinweis auf einen Schiedsrichterlehrgang gekommen. Inzwischen hat er seine ersten Einsätze in der zweiten Damenbundesliga und auf einigen Future-Turnieren erfolgreich hinter sich gebracht. Auf dem Schiedsrichterstuhl mag er die Verantwortung, die ihm zuteil wird und versucht dabei immer, wie auch "echten" Leben, jede Sekunde zu genießen. |
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Anna Mentrup Die 19-jährige Abiturientin kommt aus Olfen in Westfalen, wo sie auch für den TC Olfen selbst aktiv ist. Zum Schiedsen kam sie durch den "Dorfnachbarn" Jens Himmelmann. Nach der Verbandsschiedsrichterprüfung folgten nacheinander die Aufnahme in die DTSV-Juniorgroup und die Ausbildungsgruppe. Der Reiz beim Schiedsein liegt für Anna u.a. auch darin, im Fall der Fälle Diskussionen auf dem Platz führen zu müssen. Da hat sie bereits einschlägige Erfahrungen sammeln können, als sie sich plötzlich bei einem Match in der zweiten Herrenbundesliga vielen aufgeregten Anhängern des Heimvereins gegenübersah. Ihr Ziel ist es, nach bisherigen Einsätzen auf Challengerturnieren und Tour-Events in Deutschland, die große, weite Tenniswelt zu bereisen - ganz nach dem Motto "Wo du auch hingehst, geh mit deinem ganzen Herzen". |
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Valentin Pappert Nicht über den Umweg "Linienrichter", sondern auf dem direkten und unspektakulären Weg "Schiedsrichterlehrgang" ist der Westfale zum Schiedsen gekommen. Direkt auch sein Selbsturteil: "jung, dynamisch, gutaussehend"! Der Sport- und Englischstudent spielt Tennis für den TC Kaunitz und sieht die besondere Herausforderung bei der Arbeit auf dem Schiedsrichterstuhl darin, auch nach knappen Entscheidungen souverän zu bleiben. Aber wer "jung, dynamisch, gutaussehend" ist, sollte damit ja eigentlich kein Problem haben! |
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Benjamin Reinhardt Der 22-jährige nutzte das Challengerturnier in seiner Heimatstadt Heilbronn als Sprungbrett in die Schiedsrichterwelt. Die Gemeinschaft untereinander und die ständige Konzentration auf dem Schiedsrichterstuhl reizen ihn am meisten. Nebenbei schlägt er für den TC Oedheim auf und spielt sehr viel Beach-Tennis - und das sehr erfolgreich: 2008 nahm er für Deutschland an der Beach-Tennis-WM in Italien teil. Dass er keine Angst vor möglichen Marathonmatches haben muss, hat der Germanistik-Student 34-Stunden-Tennisdoppel bewiesen, mit dem er sich auch auch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde sicherte. |
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Justin Roth Der Berliner, der für den TC Grün-Gold 1904 selbst zum Schläger greift, konnte sein Hobby Reisen bisher bestens mit dem Schiedsen verbinden: bis nach Doha zu den Qatar Total Open ging es bisher für ihn als Linienrichter. Die Arbeit als Stuhlschiedsrichter ist für den 22-jährigen durch den ständigen Umgang mit unterschiedlichen Spielertypen und das schnelle Treffen von Entscheidungen besonders interessant. Dass er das beherrscht, konnte er schon beim Future-Turnier in Wetzlar unter Beweis stellen, als ein Spieler nach seiner Entscheidung erst durch den Supervisor zum Weiterspielen gebracht wurde. |
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Isabell Seefried Die 20 Jahre alte Württembergerinkann bereits auf eine schon beachtliche Karriere als Linienrichterinzurückblicken: Madrid, Doha, Basel und Gstaad stehen neben vielen deutschen Top-Events in ihrer Vita. Als Schiedsrichterin wurde sie bisher wohl hauptsächlich beim A-Seminar geprüft - doch trotz ihres spontanen Gedankenspiels "Das war´s, ihr könnt mich alle mal!" ist die Spanisch- und BWL-Studentin dabeigeblieben. Die Verantwortung über Sieg und Niederlage in einem Match zu tragen, schnell Entscheidungen zu treffe, das Reisen und Kennenlernen neuer Kollegen reizt die angehende Skilehrerin an der Arbeit als Stuhlschiedsrichterin. Getreu nach ihrem Motto "Lebe nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume" freut sie sich auf weitere tolle Turniere. |
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Publiziert am: Dienstag, 11. März 2008 (5597 mal gelesen)
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