Alles Wissenswerte rund um das Schiedsen im Tennissport
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Alexander Dittrich Quasi erst im zweiten Anlauf startete der Industrie-Buchbinder aus Bayern so richtig durch im Schiedsrichterwesen. Denn als er mit 16 Jahren die praktische Prüfung zum Bezirksschiedsrichter absolvieren sollte, kniff Alexander noch. Acht Jahre später wollte er es dann aber doch wissen und stellte sich der Prüfung - mit Erfolg: der direkten Aufnahme in die Juniorgroup folgte die Zulassung zur DTSV-Ausbildungsgruppe 2009. Obwohl er im Februar nach einem Match im Bayrischen Jungproficircuit den Zorn eines Spielervaters auf sich zog, freut sich das 25Jahre alte Organisationstalent auf die Gelegenheit, durch die Ausbildungsgruppe gutes Tennis aus nächster Nähe sehen zu können. Dass der Bayer es am liebsten allen recht machen möchte, wird er während seiner Matches dann aber hintenanstellen müssen. |
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Andre Gielliet Der Düsseldorfer ist von Beruf Rezeptionist und wurde von einem Freund zum Schiedsen gebracht. Sein erstes Match bei den Bezirkmeisterschaften wird er immer in Erinnerung behalten, ebenso seinen Einsatz bei den ARAG German Open 2006, wo er sogar schon das Männerfinale leiten durfte. An der Arbeit als Stuhlschiedsrichter reizt den gebürtigen Ratinger das Arbeiten im Team und die Verantwortung ein Spiel zu leiten. Nach seiner Zugehörigkeit zur Ausbildungsgruppe 2007, greift Andre in diesem Jahr erneut an. |
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Sascha Manzeck Das "Küken" der Gruppe hat bereits viele deutsche Turniere als Linienrichter bereist: Die Challengerevents in Wolfsburg und Braunschweig, das ATP-Turnier in Halle und das WTA-Turnier in Berlin stehen auf seiner Aktivitätsliste. Nach der klassischen Karriere vom Ballkind zum Linienrichter, bildet die Ausbildungsgruppe den nächsten logischen Schritt für den Niedersachsen. Selbst aktiv als Spieler ist der 18-jährige Schüler bei der TSG Mörse, die Sascha ganz bescheiden als Verein mit der wahrscheinlich schönsten Anlage Deutschlands beschreibt. Dass er Entscheidungen auf die Sekunde genau treffen und diese dann bestmöglich verkaufen muss, macht für Sascha die Faszination am Schiedsen aus. |
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David Mazacek Der BWL-Student ist das tschechische "Import" der Ausbildungsgruppe. Während eines Austauschsemester in Frankfurt kam David auch zu deutschen Turnieren, denn in seiner Heimat hatte er zuvor bereits die Schiedsrichter-Grundsteine gelegt. Bis zu seinem 16. Lebensjahr war David noch als Turnierspieler in Tschechien unterwegs, hing dann aber seine aktive Karriere an den Nagel und wechselte die Seite. Jetzt begeistern ihn am Schiedsen, dass er in der Verantwortung steht, immer neue Entscheidungen treffen muss und "ganz nebenbei" auch noch gutes Tennis anschauen kann. "Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein" lautet das Motto des gebürtigen Pragers, was er bis jetzt auch schon ziemlich gut umgesetzt hat. |
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Mona Schmid Als Linienrichterin hat die Hessin bei einem Schaukampf zwischen Boris Becker und John McEnroe ihre Feuertaufe schon bestanden. Jetzt will sich die Studentin der Herausforderung stellen, als Stuhlschiedsrichter immer spontan auf neue Situationen reagieren und Verantwortung übernehmen zu müssen. Zum Schiedsen kam Mona durch ein Turnier in ihrem Geburtsort Wiesbaden, bei dem sie in der Organisation tätig war. Der Oberschiedsrichter gab ihr kurzerhand einen Einblick ins Officiating und schon stand für Mona fest, dass sie dies auch machen möchte. Bei einem emotionsgeladenem Match in der zweiten Bundesliga hat die 22-jährige bereits erfahren, dass ihr Motto "Bleib immer dir selbst treu und lass dir von niemandem etwas einreden" als Schiedsrichter durchaus wichtig ist. |
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Philipp Schröder Von Barum über Virginia auf den Schiedsrichterstuhl - so könnte man den Weg des angehenden Abiturienten zusammenfassen. Denn erst durch ein Schulauslandsjahr im amerikanischen Lynchburg/Virginia, kam Philipp in Kontakt mit Tennisschiedsrichtern. Wieder zurück in Deutschland startete der 19-jährige seine eigene Schiedsrichterkarriere, die ihn aktuell bis in die zweite Bundesliga geführt hat. Die Verantwortung, sofortige Entscheidungen treffen zu müssen, macht für den Niedersachsen die Arbeit als Stuhlschiedsrichter besonders interessant. Sein Motto "Das einzig Beständige ist der Wandel", wird sich hier sicher noch oft bewahrheiten. |
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Shakira-Jil Simon Das 22 Jahre alte Nordlicht hat sich ebenfalls "hochgearbeitet" - vom Ballkind über die Arbeit als Linienrichter bis zum Stuhlschiedsrichter. Durch ihre Einsätze an der Linie bei den Turnieren von Hamburg, Düsseldorf, Gstaad, Basel, Stockholm und Rosmalen ist "Shak" quasi schon ein "alter Hase" im Geschäft. Da die Studentin das Reisen und die große weite Welt liebt, kommt ihr die Schiedsrichterei gerade recht. Schnelle Entscheidungen zu treffen, über einen langen Zeitraum konzentriert zu bleiben und arbeiten im Team faszinieren die gebürtige Hamburgerin zudem an der Arbeit als Tennisofficial. Daneben ist sie inzwischen Expertin in Sachen "Einfluss von Antibiotika auf die Arbeit als Tennisschiedsrichter" und beantwortet jedem Interessierten gerne alle Fragen diesbezüglich. |
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Sebastian Thaler Der 22 Jahre alte Student der BWL und Elektrotechnik ist eher ungeplant und zufällig zum Schiedsen gekommen. Seit 2006 arbeitet er bei den BMW Open in München als Linienrichter und sammelte dort erste Erfahrungen im internationalen Tenniscircuit...doch auch die konnten ihm bei seinem bisher prägendsten Erlebnis als Stuhlschiedsricher nicht weiterhelfen: Ein ordentlicher Sonnenbrand erwischten den Bayern während eines langen Matches im Sommer. Frei nach Pablo Picassos Spruch "Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit besteht darin, als Erwachsener einer zu bleiben," versucht Sebastian, das Leben leicht zu nehmen. Die optimale Perspektive bei (hoffentlich guten und fairen Matches) reizt Sebastian besonders an der Arbeit als Tennisschiedsrichter. |
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Stefan Virnekäs Mit dem mutmachenden Motto "Schlimmer geht´s immer" geht Stefan durchs Leben. Dies hat ihm sicher auch geholfen, als ein von ihm geleitetes Einzel in der zweiten Bundesliga in die Halle verlegt wurde und er sich einem konsequent durch die Mitte aufschlagendem Italiener gegenüber sah... Doch auch dieses Match hat dem 26 Jahre Bayern den Spaß am Schiedsen nicht genommen. Zu stark sind für ihn die positiven Aspekte: lernen, sich gut zu verkaufen, Spitzentennis aus nächster Nähe sehen und immer wieder neue nette Menschen kennenlernen. Als Linienrichter war der Sport- und Englischstudent bisher bei den BMW Open in München im Einsatz. |
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Publiziert am: Samstag, 03. Januar 2009 (4893 mal gelesen)
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